Das bin ich:

1967 wurde ich in Hamburg geboren und bin dort auch aufgewachsen. Seit 1992 bin ich verheiratet und habe eine erwachsene Tochter.

 

Am Anfang meiner beruflichen Laufbahn stand eine Kochlehre. Nach deren Abschluss habe ich aber schnell gemerkt, dass das nicht mein Beruf ist. Daraufhin absolvierte ich eine Ausbildung zur Bürokauffrau. Danach besuchte ich noch zwei Jahre die Abenschule im Bereich Buchhaltung und bin seit dem als Buchhalterin tätig.

 

 1994 kam mein erster Hund zu mir. Deswegen habe ich mich nach „Hundehobbys“ umgesehen. Von 1998 bis Anfang 2013 war ich in ehrenamtlich Mitglied einer Rettungshundestaffel, welche Hund und Mensch dafür ausbildet, in eingestürzten Häusern und unübersichtlichen Waldgebieten nach vermissten Personen zu suchen. Ab 2001 leitete ich die Staffel. 

 

 In dieser Zeit als Rettungshundeführer, hab ich zig Bücher über Hunde, deren Denken und Erziehung gelesen, zig Seminare besucht um Hunde besser zu verstehen. Das gelang mir auch sehr gut. Doch ich scheiterte immer wieder daran, den Menschen zu verdeutlichen, was deren Hund jetzt braucht um zu tun, was derjenige will. Meine Fähigkeit Verständnis für den Menschen aufzubringen war begrenzt. Auch konnte ich nie wirklich verstehen, warum immer wieder Konflikte innerhalb der Staffel aufkamen. Wir wollten doch alle das Selbe – dachte ich. In Ausbilder- und Einsatzleiter-Seminaren der Hilfsorganisation in der ich war, bekam ich immer nur „Häppchen“ von dem was ich brauchte.

 

Auch im beruflichen und privaten Umfeld gab es immer wieder mal problematische Meinungsverschiedenheiten.

 

Aus diesem Grunde begann ich eine Fortbildung zur Mediatorin (200 Zeitstunden).  In dieser Ausbildung fing ich an  ich zu verstehen, warum Menschen Konflikte haben. Ebenso woher das kommt und wie man sie beilegen kann – wenn es die Betroffenen wirklich wollen. Denn auch das habe ich gelernt: Der Mensch kann nicht motiviert werden, wenn er nicht die eigene, innere Motivation mitbringt.

 

Doch noch war mein Wissensdurst nicht gestillt. Ich wollte mehr wissen. Deshalb absolvierte ich zusätzlich eine weitere Fortbildung zur Systemischen Beraterin (190 Unterrichtsstunden plus 45 Zeitstunden) .

 

Nun bin ich in der Lage, bei Konflikten zu vermitteln und Menschen in schwierigen Situationen zu helfen, ihren Weg zu finden.

 

Natürlich möchte ich immer noch mehr wissen. Deshalb bilde ich mich auch weiterhin fort.

 

Alle diese Erfahrungen haben mich dazu veranlasst jetzt noch einmal die berufliche Ausrichtung zu ändern bzw. zu erweitern.